
Mediation(en) von Schüler*innen für Schüler*innen
Das Wichtigste zuerst:
Wir haben 15 engagierte Mediator*innen aus den Jahrgängen 8 bis 10 an unserer Schule, die spontan und kontinuierlich ein klärendes und vermittelndes Gespräch anbieten. Wir freuen uns darauf, am Bewerbungstag im Februar 2027 die an Mediation interessierte Schüler*innen des 7.ten Jahrgangs kennenzulernen:-)
Unsere nächsten Termine:
16.-18.11.´26: dreitägige Aufbaufortbildung in der Jugendbildungsstätte e.V. mit Übernachtung in der Kaubstrasse, Berlin
Februar´27: Bewerbungstag der an der Mediationsausbildung interessierten 7. Klässler*innen (das genaue Datum wird noch bekannt gegeben)
19.-24.04.´27: Grundausbildungswoche in der Jugendbildungsstätte e.V. mit Übernachtung in der Kaubstrasse, Berlin
Unsere regelmäßigen Termine:
-Mediation in Raum 24; jeden Dienstag in der ersten Hofpause
-Mediations-AG; Montag in der 6.ten Schulstunde alle 14 Tage
Zertifikat:
Neben vielfältigen und kostbaren neuen Erfahrungen sowie dem Kennenlernen neuer Freund*innen erwartet die Schüler*innen nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung eine feierliche Zertifikatsübergabe.
Wow:-! An der Jean-Krämer Schule gibt es unser „Mediationsprojekt“ seit über 25 Jahren und damit länger als an jeder anderen Berliner Schule!
Was bedeutet überhaupt Mediation und wie läuft unsere Ausbildung zur/m Mediator*in ab?
Das Wort „Mediation“ kommt aus dem Lateinischen und bedeutet soviel wie „Vermittlung“. Sie ist eine besondere Methode der Konfliktvermittlung, die in Grundschulen gerne auf dem Pausenhof als „Streitschlichter“ ihren wertvollen Dienst aufnehmen. Diese Streitschlichter*innen heißen bei uns „Mediator*innen“.
Unsere umfassende Mediationsausbildung bieten wir seit 25 Jahren gemeinsam mit der Jugendbildungsstätte e.V. in der Kaubstrasse in Berlin-Wilmersdorf an. Hier verbringen die Schüler*innen in einer wunderschönen Villa 6 intensive Tage (inklusive Übernachtungen) und absolvieren ihre Grundausbildung. Mit Hilfe von Kennenlern- und Kooperationsspielen lernen sich die Schüler*innen erstmal selber und auch die Gruppe besser kennen. In den folgenden Tagen bekommen sie die Methoden der Mediation in Vorträgen und Diskussionen vermittelt und können sie hautnah selbst erfahren. In Form von vielen unterschiedlichen Rollenspielen probieren sich die zukünftigen Mediator*innen aus und schlüpfen dabei in die verschiedenen Positionen und Rollen eines Konfliktgespräches. Die Jugendlichen werden Mediationen beobachten und reflektieren, mal selber die Rolle einer „Konfliktpartei“ durchleben, sprich sich in einen der beiden sich streitenden Schüler*innen hineinversetzen und schlussendlich auch die Rolle eines Mediatoren bzw. einer Mediatorin ausfüllen. Sie lernen die Grundregeln kennen, die keine beleidigenden Ausdrücke und jegliche Formen von Gewalt dulden und auf Freiwilligkeit, einander ausreden und zuhören, Ehrlichkeit und der Verschwiegenheit beruhen. Ebenso werden sie die Wichtigkeit der eigenen Neutralität erkennen, Zuhören und Nachfragen üben, ihr Gegenüber „spiegeln“ und dabei wertvolle Fertigkeiten gelingender Kommunikation gewinnen. Die Schüler*innen werden persönlich wachsen, sie werden als Gruppe zusammenwachsen und die Villa anders verlassen als sie sie betreten haben ;-).
Und das ist nur der Anfang. In der dreitägigen Aufbaufortbildung vertiefen die Schüler*innen ihre Erkenntnisse und werden in den darauffolgenden Monaten selbst zu Ausbildner*innen und Peers für die „jüngeren“ Mediator*innen. Die zweiwöchige AG bietet Zeit und Raum zu üben, zu fragen, zu reflektieren und um gemeinsam Spaß zu haben.